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DAS ENDE DER LEGENDE

"Mann soll aufhören wenn es am Schönsten ist." so sagt man immer und genau so haben es die Bodfeld Baskets gemacht. Nach all diesen spektakulären Jahren, wobei sie am Ende ein fünftes mal hätten aufsteigen können, war der Wunsch nach einer nachhaltigeren Vereinsstruktur größer denn je. Die Elbingeröder hatten bereits eine Jugendmannschaft, die U12, doch man wollte sich mehr auf den Nachwuchsbereich konzentrieren. Somit musste die Herrenmannschaft aufgelöst werden.

 

WIEDER EINEN SCHRITT NACH VORNE

Saison 2014/2015

Das Problem des letzten Jahres, der starke Personalmangel, schien einfach nicht zu verschwinden. Mit einem Kader von 10 Spielern starten die Bodfeld Baskets in die neue Saison. Dazu kam, wie auch letztes Jahr schon, die hohe Verletzungsquote. Oftmals wurden wichtige Spiele nur mit gerade einmal 7 Spielern bestritten. 
Der einzig verbliebene Spieler der letzten Saison ist Kevin Weber. Für ihn ist es eine Art Ehrensache das Team nicht zu verlassen, trotz Abstieg zurück in die 2. Regionalliga. Der treue 2,02 Meter Große geht nun schon in seine dritte Saison bei den Baskets. Doch auch viele neue Spieler trafen dazu. Wie auch der Slowake Robert Sturcel. Der 1,84 Meter große Guard spielte bereits in der U20-Nationalmannschaft seines Landes und auch in der 1. Liga. In Elbingerode unterstützt er das Team als Spieler und Mannschaftskapitän. Der Platz für Nicht-Europäer wurde ebenfalls wieder frei im Team, da Mason Walters aus persönlichen Gründen mit dem Sport Basketball aufhört. Dieser Platz wird von Michael Harvey, Sprungtalent aus den USA, wieder aufgefüllt. Er überzeugte den Vorstand nicht nur mit unglaublicher Dynamik, Athletik und einer Vielzahl an Assists, er passt auch charakterlich super ins Team. Durch seinen guten Wurf aus der Distanz und epischen Dunkings war er nun neuer Publikumsliebling. 
Die Saison verlief trotz des kleinen Kaders sehr gut. Es waren starke individuelle Aktionen, aber auch exzellente Teamleistungen zu sehen. Die Zuschauerzahlen gingen stetig nach oben, sodass eine Erweiterung, der VIP-Bereich her musste. 
Alles in einem war es eine ziemlich perfekte Saison. Die Bodfeld Baskets Oberharz landeten auf dem 1. Platz und waren somit aufstiegsberechtigt.

 
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DIE BBO UNTER DRUCK

Saison 2013/14

In der Saison 2013/14 wollte es nicht recht für die Baskets laufen. Einerseits der Wechsel des Publikumsfavoriten Everage Richardsons zum Ligarivalen SC Itzehoe machte den Elbingerödern schwer zu schaffen, da der US-Amerikaner nicht ohne Grund MVP (bester Spieler) des letzten Basketballjahres der Regionalliga war. Andererseits hatte das Team die gesamte Saison über mit Personalmangel aufgrund von Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen. Oftmals konnten konnten die Baskets spielerisch gut mithalten, doch es scheiterte an der Qualität der Bank, um den Spielern die nötigen Pausen zu geben. 
Doch es gab auch Lichtblicke im Oberharz. Mit Mason Walters wurde ein Ersatz für den einzigen verfügbaren Kaderplatz für Nicht-Europäer im Team der Blau-Weißen gefunden. Walters verstärkt das Team auf der Position des Power Forwards, was durch seine Größe von 2,01 Metern von Vorteil ist. Auch die Cousins Pascal Heinrichs und Igor Samsonov fanden ihren Weg aus der 1. Regionalliga West zu den Bodfeld Baskets in den Oberharz. Beide sind 24 Jahre alt, spiele auf der Guard-Position und sind von Anfang an mit viel Leidenschaft und Willen dabei. 
Auch der Trainer ist halb neu. Christian Schäfer, ehemals Manger der Harzer Korbjäger, nimmt nun den Platz von Dainius Pleta als Headcoach ein. 
Doch all die Umstellungen helfen den Baskets nicht. Ende der Saison landen sie auf Platz 11 von 12 Mannschaften der Liga. Damit raten sie in Gefahr des Absinkens in eine Liga nach unten. Doch auch im Klassenerhalts-spiel sind sie erfolglos. Damit steht es fest: Die Bodfeld Baskets Oberharz sind zurück in der 2. Regionalliga.

 

ÜBERRASCHENDE LEISTUNGEN

2012/2013

Die Harzer Korbjäger haben es sich in der Saison als Ziel gesetzt, vor den anderen beiden Teams aus Sachsen-Anhalt zu bleiben (Magdeburg und Aschersleben). Sie blicken auf eine durchweg positive Premierensaison in der 1. Regionalliga zurück. Als Aufsteiger belegen die Blau-Weißen einen sehr guten vierten Tabellenplatz und hatten während der kompletten Spielzeit nie etwas mit dem Abstieg zu tun. Bis einen Spieltag vor Schluss rangierten die Baskets sogar auf einem Podestplatz, der aber durch die ärgerliche Niederlage beim abstiegsbedrohten ASC 46 Göttingen noch an den EBC Rostock verloren wurde. Als i-Tüpfelchen eines gelungenes Spieljahres wurde Everage Richardson zum "Player of the Year" gewählt - und das einstimmig von allen zwölf Trainern der 1. Regionalliga.
Auch die Teamstatistik der Bodfeld Baskets kann sich sehen lassen. Mit 1881 Punkten erzielten sie nach Staffelsieger VfL Stade die meisten Körbe, waren mit einer Quote von 61,5 Prozent bestes Team aus der Nahdistanz. Von jenseits der Dreierlinie belegen Kaldre Co mit 31,9 Prozent Platz zwei hinter Stade. Die Spieler von Coach Dainius Pleta sind die besten Passgeber (319 Assists) und Blocker (81), verbuchten die meisten Steals (207) und haben die wenigsten Turnover (266) der Liga. Reserven liegen an der Freiwurflinie und bei den Rebounds.

 
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Zitat vom BBO-Coach Dainius Pleta über die Atmosphäre in den Heimspielen:

"An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren Fans für die tolle Unterstützung in allen Heimspielen bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass zu fast jedem Heimspiel über 300 Zuschauer da sind und uns anfeuern. Wir spielen auswärts manchmal nur vor 34 Leuten. Es wird geklatscht, gesungen und geschrien, das motiviert uns immer enorm. Vielen Dank an alle Blau-Weißen Supporter."

 

"TEAM INTERNATIONAL"

2011/2012

Die Saison in der 2. Regionalliga West verlief spannender für unsere Baskets. Mit neuem Trainer und vier Neuzugängen starteten sie die neue Saison. 

International ging es bei unserem Oberliga-Meister und Aufsteiger in die 2. Regionalliga West schon seit längerem zu. Drei US-Amerikaner sorgten in der vergangenen Spielserie für Körbe und Aufsehen. Zwei der Nordamerikaner, Daniel Pierre und Jamal Lynch, durften nun aufgrund der EU-Ausländerregelung des Deutschen Basketball Bundes nicht mehr im Oberharz dabei sein. Nur ein außereuropäischer Spieler ist demnach spielberechtigt. Hier fiel die Entscheidung auf Everage Richardson, der als Publikumsliebling bereits an den vorherigen zwei Aufstiegen in die Landes- und in die Oberliga maßgeblich beteiligt war.

Mit Beginn der neuen Spielserie wird es daher europäischer im Oberharz. Ein Slowene, ein Ungar, ein Este und ein Bulgare sind neu. Mit dem litauischen Trainer Dainius Pleta wird unser buntes Team vervollständigt. Mit dem Esten Shumanov (2,07 m) und dem Slowenen Markovic (2,05 m) wurde die Center-Position unter dem Korb verstärkt. "Die Spieler sind jung, hungrig, sehr athletisch und sprungstark und passen so hervorragend zu unserer attraktiven Spielweise", so Manager Christian Schäfer.

Die Ziele der Saison wurden gut erfüllt. Mit 4 Niederlagen und 16 Siegen schafften sie es erneut an die Tabellenspitze und stiegen in die 1. Regionalliga auf. Somit schrieben die Bodfeld Baskets Oberharz mit dem 4. Aufstieg in Folge Geschichte.

 
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DAS ZIEL: GEWINNEN

Saison 2010/2011

Nach all den Zweitplatzierungen sehnte sich das Team nach einem ersten Platz in der Tabelle. Mit einem Neustart als Bodfeld Baskets Oberharz und weiteren Spielern auf der Center- und Guardposition, Daniel Pierre und Jamal Lynch, beide ebenfalls wie Everage Richardson aus New York, sollte ihnen genau dies auch gelingen. Zum ersten mal in der Geschichte blieben die Baskets mit keiner einzigen Niederlage ungeschlagen und kamen reibungslos auf den ersten Platz. Während dieser Saison konnte man gute individuelle aber auch mannschaftstechnische Verbesserungen feststellen. Das Team wuchs immer mehr zusammen und dies brachte mehr und mehr Emotionen in die Spielweise. Somit war nicht nur der Aufstieg, sondern auch perfekte Vorraussetzungen für die 2. Regionalliga geschaffen. Das gab dem Baskets sehr viel Motivation und auch die Hallen begannen sich mit den immer mehr werdenden Fans zu füllen.

 
 
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DIE KÄMPFERISCHE LANDESLIGA

Saison 2009/10

Angekommen in der Landesliga, kamen viele neue Spieler zu uns. Vor allem das Hinzukommen des amerikanischen Athletikwunders Everage Richardson bereicherte uns sehr. Er schaffte es ebenfalls die meisten Punkte der Saison in der Liga zu machen und kam auf eine Gesmtpunkzahl von 878 Punkten, also fast 50 Punkte pro Spiel. 
Mit neuen Spielern und neuer Motivation steckten wir uns als Ziel, diesmal den ersten Platz zu erreichen. Doch leider verfehlten wir dieses Ziel knapp. Mit einer einzigen knappen Niederlage mehr landeten wir erneut auf dem 2. Platz, direkt hinter BG Magdeburg III. Diese konnten aber wieder nicht aufsteigen, also übernahmen wir dies erneut. Verfolgt von diesem scheinbaren Fluch starteten wir in der nächsten Saison in der Oberliga.

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„Mit der Zeit lernt man das Beschauliche und das Familiäre in so einer kleinen Stadt zu schätzen. Meine Familie wohnt in Gotha, dadurch bin ich viel am Pendeln. Und trotzdem ist Elbingerode schon so etwas wie meine Heimat geworden.”

Dainius Pleta, Interview aus der Volksstimme 2013

 

ALLER ANFANG IST SCHWER

Saison 2008/2009

Nach der Gründung im Februar 2008 wurde erst einmal fleißig trainiert. Dann später im Oktober dieses Jahres meldete sich die Abteilung Basketball des TuS Elbingerode zum ersten mal im Ligaspielbestrieb des Basketballs an.
Sie starteten in der Bezirksliga Herren Nordwest. Nach wenigen Spielen kamen einige Spieler aus Wernigerode zu uns. Mit ihnen zusammen lief es sehr gut für die späteren Baskets. Mit 10 Siegen und 4 Niederlagen landeten sie auf Platz 2 der Liga, direkt nach dem BG Magdeburg IV. Da dieser aber nicht aufsteigen konnte, durften wir dies. Somit landeten wir in der Landesliga und machten uns erstmalig einen Namen in der Basketballwelt. Wir schafften es uns gut als Team zu etablieren.
Holger Neubert (siehe Bild) ragte aus dieser guten Teamleistung heraus und schaffte es in der Saison 2008/2009 die meisten Punkte der Liga zu erzielen. Gesamt kam er auf eine Anzahl von 416 Punkten, also etwa 35 Punkte pro Spiel.

 
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WIE KAM ES ZU DIESEM VEREIN?

Es war 2007 als Dominic Stein, Christian Schäfer und Chris Kilian auf dem Basketballplatz der Grundschule Elbingerode ein paar Körbe warfen. Dann kam ein unbekannter Mann mit Kinderwagen und fragte sie, ob er mitspielen könne. Dieser Mann war der basketballbegeisterte, frisch aus Aschersleben nach Elbingerode gezogene Holger Neubert.
Zu viert gründeten sie damals die Abteilung Basketball beim TUS Elbingerode, da es dort aber zu einigen Unstimmigkeiten kam, gründeten sie 2010 ihren eigenen Verein: die Bodfeld Baskets Oberharz!
Holger Neubert wurde  Vereinsvorsitzender und ist dies mit großer Leidenschaft auch heute noch. Christian Schäfer wurde etwas später Headcoach der Baskets. Somit war der Anfang geschaffen.

 

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